Über uns

Auf den folgenden Seiten finden Sie Konzept, Kontaktdaten und Zuständigkeiten des SFB 650.

Ziele

Forschungsziele und wissenschaftliches Gesamtkonzept.

Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Diabetes I oder Multiple Sklerose werden ebenso wie Allergien oder Transplantatabstoßungen durch unerwünschte Immunreaktionen verursacht, verlaufen chronisch und sind bis heute zumeist nicht heilbar. Sie vermindern die Lebensqualität, sind oft lebenszeitverkürzend, und bringen eine erhebliche sozioökonomische Belastung des Gesundheitssystems mit sich.

Der SFB650 hat es sich zum Ziel gesetzt, neue therapeutische Optionen aus dem Verständnis zellulärer Mechanismen der Immunregulation zu entwickeln. In interdisziplinären Projekten werden neue Wege sowohl der gezielten Hemmung/Eliminierung pathogener Zellen bei Erhalt der protektiven Funktion des Immunsystems als auch der Unterstützung endogener Regulationsmechanismen gegangen. Die parallele Entwicklung von Biomarkern soll die Effektivität der neuen Therapien optimieren. In den ersten Förderperioden konnten so neue Erkenntnisse zu den Mechanismen des „pathogenen“ Langzeitgedächtnisses auf B- und T-Zellebene und zu Eigenschaften regulatorischer Zellen gewonnen werden, die neue Therapieansätze offerieren. Auch wurde ein besseres Verständnis zu den Grundlagen von Erfolg/Misserfolg eines „Immunoresets“ bei schweren Autoimmunopathien mittels hämatopoetischer Stammzelltransplantation entwickelt. Umfangreiche Biomarkerstudien erlauben neue Ansätze der Patientenstratifizierung zur Personalisierung der neuen Therapien bei Autoimmun- und Transplantationspatienten. Protokolle zur Unterstützung regulatorischer T-Zellen konnten erfolgreich für den klinischen Ersteinsatz vorbereitet werden. 

Mit diesen Strategien hofft der SFB neue Ansätze für effiziente und nebenwirkungsarme, möglicherweise sogar kurative Therapien chronisch-inflammatorischer Erkrankungen zu finden.

Geschäftsstelle

Allgemeine Kontaktanfragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle.